Bergmann-Brauerei: Ein Dortmunder Kultbier ist wieder auferstanden

Dortmund und Bier. Das ist wie Fuß und Ball oder Curry und Wurst. Unzertrennlich! Früher zählte die Bierstadt viele Brauereien. Heute sind’s weniger. Umso erfreulicher, dass es seit einigen Jahren wieder ein besonderes Bier in Dortmund gibt: das Bergmann-Bier.

Passend zum Ruhrpott-Image der Malocherheimat*, wirbt das Bier mit dem Slogan Harte Arbeit. Ehrlicher Lohn. Zwar ist der Bergbau im Pott weitgehend Geschichte, aber das Feierabendbier ist nach wie vor in. Drum hat Bergmann eine Brauerei direkt neben das alte Hochofenwerk auf Phoenix West in Hörde gebaut, inzwischen ein Industriedenkmal.

In der pechschwarz bepinselten Brauerei kannst du als Besucher nicht nur an Besichtigungen teilnehmen – und dabei natürlich den ein oder anderen Schluck trinken. Nein, du kannst auch so auf ein Stößchen* rumkommen. In der vorgelagerten Stehbierhalle oder im Sommer im Biergarten. Donnerstags bis sonntags ist auch ein Food Truck vor Ort.

Erfolgsgeschichte Bergmann-Brauerei

Die ursprüngliche Bergmann Brauerei wurde 1796 gegründet, aber 1972 geschlossen. Die Marke geriet in Vergessenheit – bis der heutige Besitzer Thomas Raphael sie kaufte. Aber Marken können nur gesichert werden, wenn auch ein Produkt dahintersteht. Also fing Raphael an zu brauen – mit unerwartet großem Erfolg.

Aus kleinen Mengen, wurden große. Auch manche Dortmunder Lebensmittelmärkte führen die Marke jetzt. Am Hohen Wall betreibt Bergmann außerdem einen eigenen Kiosk, der unter Dortmundern schon Kultstatus genießt.

Du merkst: Bei deinem Dortmund-Besuch kommse nich´ drum rum*, ein Bergmann-Bier zu probieren.


* Malocher = Arbeiter | Stößchen = kleines Glas, auf 0,1 Liter geeicht; wird meist beim Schocken getrunken | kommse nich´ drum rum = unvermeidlich

Bergmann Brauerei // Stehbierhalle

Elias-Bahn-Weg 2
44263 Dortmund

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