Laufen in Dortmund: Für jeden Geschmack die passende Strecke

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“, hat schon der olle Goethe gewusst. Wenn du gern läufst, solltest du also unbedingt deine Laufschuhe mit nach Dortmund nehmen. Denn die Stadt ist ein echtes Paradies für Läufer.

Ob auf der Tartanbahn oder im Wald, ob flach oder bergig - Dortmund bietet dir ungezählte Möglichkeiten. Hier mal eine kleine Auswahl.

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.
- Goethe -

Runden zählen im Stadion Rote Erde oder im Hoeschpark

Jemand läuft auf der Tartanbahn im Stadion Rote Erde. Im Hintergrund ist der Signal Iduna Park zu sehen.
© Stefan Reinke Sportstadt Dortmund

Das altehrwürdige Stadion Rote Erde an der Strobelallee ist nicht nur Trainingsstätte von Dortmunds Spitzenathletinnen und -athleten. Das Stadion steht allen offen. Allerdings solltest du darauf achten, den Profis nicht in den Weg zu laufen oder als Hindernis rumzustehen. Grundsätzlich ist die Laufbahn vormittags leerer als am Nachmittag.

Den rauen Charme der Nordstadt kannst du beim Laufen auf der Tartanbahn im Hoeschpark, unweit des Borsigplatzes, spüren. Der Park bietet dir als Läuferin oder Läufer außerdem auch ein kleines Wäldchen.

Offene Lauftreffs laden zum Training ein

Über das ganze Stadtgebiet verteilt gibt es zahlreiche Lauftreffs. Sie heißen „Endorphinjunkies“, „LT Bittermark“, „LT Wischlingen“ oder auch „Pace Pack Runners“. So verschieden die Gruppen sind, eines haben sie gemeinsam: Sie treffen sich regelmäßig und gehen in Tempo-Gruppen auf die Strecke. 

Der Vorteil der Lauftreffs: Du bist in einer fremden Stadt nicht alleine unterwegs und musst nicht befürchten, dich beispielsweise in einem der weitläufigen Dortmunder Wälder zu verlaufen.

Wir laufen gemeinsam los und kommen gemeinsam an.
- Laufgruppen Motto -

Der Ruhrklippenlauf: Die anspruchsvollste Dortmunder Laufstrecke

Wenn du eine Bergziege mit Langstreckenqualitäten bist, solltest du deinen Trip nach Dortmund auf den dritten Samstag eines Monats legen. Dann startet um 8.30 Uhr der Ruhrklippenlauf des LT Bittermark. Auf 25 Kilometern, gewürzt durch 500 Höhenmeter, führt der Kurs durch die schönsten Ecken des Dortmunder Südens. Der Lauf ist ein Gruppenlauf, das Feld wird in Tempo-Gruppen aufgeteilt. Doch, Vorsicht: Die Strecke hat es wirklich in sich!

Flach und klassisch: Rombergpark und PHOENIX See

Allee mit großen alten Bäumen im Botanischer Garten Rombergpark.
© Hans Jürgen Landes Botanischer Garten Rombergpark.

Du läufst lieber alleine? Dann seien dir der Rombergpark und der PHOENIX See ans Herz gelegt. Die Runde im Rombergpark ist mit ihren rund 2,2 Kilometern einer der Klassiker der Dortmunder Laufstrecken. Du kannst sie durch das verzweigte Wegenetz variieren und mit Anstiegen spicken.

Der PHOENIX See bietet eine flache, 3,3 Kilometer lange Strecke. Wenn du magst, kannst du den Kaiserberg hinauflaufen und von oben kurz die Aussicht genießen. Oder du kombinierst PHOENIX See und Rombergpark, denn zwischen den beiden Laufrevieren liegt das ehemalige Hochofengelände PHOENIX West, das du als Verbindungsstück zwischen den beiden Strecken nutzen kannst.

Praktisch: Viele Hotels liegen nahe der Laufstrecken

Um bequem zu den Laufstrecken zu gelangen, reicht oftmals die kluge Wahl des Hotels aus. Denn viele Herbergen befinden sich um die Innenstadt herum und nicht unbedingt mitten drin. Und da Dortmund ja eine sehr grüne Stadt ist, ist der Weg zur nächsten Laufstrecke auch von der Hoteltür aus meist nicht weit.