Zwischen Pommesbude und Michelin-Stern: Restaurants in Dortmund

Von wegen nur Currywurst! Dortmunds kulinarisches Angebot ist mindestens so bunt gemischt wie seine Einwohner. Von gutbürgerlich bis modern-asiatisch gibt es alles. Und auch einen Sternekoch hat die Stadt zu bieten.

Zugegeben: Zwischen all den Pommes- und Dönerbuden ist es nicht immer leicht, die Highlights herauszupicken. Wir geben dir hier einen Überblick über Dortmunds Restaurant-Szene.

Dortmund hat einen Michelin-Stern

Fassade der Spielbank Hohensyburg.
© Stefan Reinke Spielbank Hohensyburg.

Hier ist gutes Essen keine Glückssache: Im Spielcasino Hohensyburg kocht  Michael Dyllong auf Sterne-Niveau. Das Restaurant Palmgarden ist seit 2013 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Der gebürtige Dortmunder verpasst regionalen Gerichten einen modernen Anstrich und hebt sie auf ein besonderes kulinarisches Niveau.

Doch auch ohne Stern lässt es sich gut essen. denn viele Küchenchefs versuchen den Spagat zwischen ur-westfälischer Küche und zeitgemäßer Leichtigkeit. Das ist nicht immer einfach, da die hiesige Küche eher bäuerlich-deftig ist. Das verlangt den Köchen einiges an Kreativität ab.

Mehr als Ente und Sushi: Asiatisch essen in Dortmund

Einen wahren Boom erlebt die asiatische bzw. die asiatisch angehauchte Küche in Dortmund. Ob in der City, am PHOENIX See oder in verschiedenen Vororten, in der Nähe deiner Unterkunft wirst du immer ein Restaurant mit asiatischer Küche finden.

Ganz vorne sind dabei die Läden, die europäische und aisatische Küche zusammenführen. Es gibt aber auch noch ganz klassische China-Restaurants sowie einen Japaner auf Spitzenniveau.

Bodenständige Küche für bodenständige Gäste

Der Alte Markt mit Restaurants und Außengastronomie. Im Hintergrund ist die Marienkirche.
© DORTMUNDtourismus Gemütliche Außengastronomie am Alten Markt.

Auch in der Restaurantszene geht es in Dortmund nicht ohne BVB-Bezug. Am Rande des angesagten Kreuzviertels lockt „Mit Schmackes“ die Gäste mit großen, sehr schmackhaften Portionen klassischer, westfälischer Gerichte an. Doch neben der guten Küche hat der Laden einen weiteren Pluspunkt: Ur-Borusse Kevin Großkreutz ist Mitinhaber - und manchmal auch vor Ort.

Am Alten Markt dreht sich vieles um traditionelle Küche – unter anderem ums Schnitzel, das hier mitunter mit reichlich Beilagen (unter anderem noch ein Schnitzel) serviert wird. Bei deinem Besuch in Dortmund wirst du fast zwangsläufig auch hierhin kommen. Wenn du dort essen möchtest, wo „die Dortmunder“ auch essen, bist du hier auch zweifellos richtig. Die Küche reicht von Dortmunder Gerichten wie Pfefferpotthast oder Salzkuchen bis zu mediterranem Essen. Am schönsten ist der Platz im Sommer, wenn du draußen sitzen kannst und über dem Alten Markt ein Stimmengewirr hängt wie über einer italienischen Piazza.

Currywurst, Pommes, Mayo - aber bitte mit Stil

Kein Besuch im Ruhrpott ohne Pommes und - wenn du Fleisch isst - Currywurst. Das Angebot an feinen Speisen mag noch so toll sein, die Currywurst mit Pommes bleibt der kleinste gemeinsame Nenner. Ob an historischer Stätte im Gründungslokal des BVB oder in einer der neuen Edel-Frittenschmieden.